Lieblingsagentur zurück im Pharma-Geschäft

Quelle: Lieblingsagentur GmbH

Das laufende Jahr steht für die Lieblingsagentur ganz im Zeichen eines Comebacks im Pharma-Business. Unter der Prämisse, das Wachstum der Krefelder Agentur für Markeninszenierung und Live-Kommunikation weiter
zu forcieren, kann Geschäftsführer Andreas Bauer vermelden: „Nach einer dreijährigen Fokussierung auf andere Branchen ist die Lieblingsagentur erfolgreich zurück im Pharma-Geschäft.“

Im Jahresverlauf realisieren die Krefelder gleich mehrere anspruchsvolle Projekte für die in München ansässige Daiichi Sankyo Deutschland GmbH. Weltweit gehört Daiichi Sankyo mit Hauptsitz in Tokio und weltweit über 17.000 Mitarbeitern zu den großen Konzernen der Pharma-Branche.

Garant für die Rückkehr ins Pharma-Business ist die ausgewiesene Expertise des Teams – allen voran Geschäftsführer Andreas Bauer. Nicht zuletzt durch die jahrelange, intensive Zusammenarbeit mit dem Pharma-Kunden Janssen-Cilag verfügt Bauer über tiefe Branchenkenntnisse. Zur Neukundengewinnung konnte er seine Erfahrungen erfolgreich einbringen.

Der Expansionskurs spiegelt sich auch im personellen Wachstum der Agentur wider: Mit Thorsten Rinkens, der das Team der Lieblingsagentur bereits seit Oktober 2014 als Project Manager verstärkt, konnte ein erfahrener Fachmann gewonnen werden, der maßgeblich am Ausbau des Kunden beteiligt ist.

Mehr Informationen: http://www.lieblingsagentur.de

Der perfekte Messeauftritt für Unternehmen – Worauf sollte man achten?

Quelle: Norddisplay Lüneburg | Peter Schmidt

Sehen und gesehen werden ist für Unternehmer in der heutigen Zeit von enormer Wichtigkeit. Fachmessen sind dafür ideal, da sie Hersteller und Großkunden, Mitbewerber und potenzielle Zulieferer miteinander in Kontakt treten und auf persönlicher Ebene treffen lassen. Weiter ist eine Fachmesse sowohl als Ideengeber, als auch für den Vergleich mit anderen Anbietern aus dem gleichen Bereich hilfreich und wirkt sich zudem positiv auf die Neukundengewinnung und Geschäftspartnerschaften, sowie die unternehmerische Bekanntheit aus. Die Vorbereitung auf eine Messe ist deshalb enorm wichtig und nimmt bei richtiger und rechtzeitiger Organisation nicht übermäßig viel Zeit in Anspruch.

Warum sind Fachmessen trotz Internet wichtig für Unternehmen?
In der heutigen Zeit spielt das Internet eine primäre Rolle im Marketing und Vertrieb, in der Knüpfung von Geschäftspartnerschaften und der Präsentation von Produkten oder Dienstleistungen. Die alleinige virtuelle Präsentation reicht da nicht aus, um die Bekanntheit konstant zu steigern u nd sich von Mitbewerbern abzuheben. Hier bieten sich Fachmessen an, die in regelmäßigen Abständen in allen größeren Metropolen durchgeführt und als reale Plattform für Hersteller und Händler, für Dienstleister und Vertriebspartner geboten. Unternehmen die sich auf einer Messe sichtbar und alleinstellend präsentieren, profitieren von einem enormen Wettbewerbsvorteil und bringen sich ins Gespräch. Auch im Bereich der Imagepflege werden Messen immer wichtiger, da das persönliche Gespräch auch durch virtuelle Kommunikation einfach nicht ersetzt werden kann.

Wie sollten sich Unternehmen für Messen vorbereiten?
Den eigentlichen Erfolg einer Messe generiert man bereits im Vorfeld durch eine professionelle und umfassende Organisation. Dazu gehört das entsprechende Marketing, das sich im Internet vielseitig präsentieren und auch im Social Media Spektrum präsent sein sollte. Ein gut ausgearbeitetes Marketingkonzept ist der halbe Erfolg einer Messe, wozu auch Displays und Aufsteller, eine passende Beleuchtung und aussagekräftige Prospekte, Visitenkarten sowie Gadgets für Standbesucher gehören. To-do-Listen beugen der Vergesslichkeit vor und sorgen dafür, dass am Messetag alle wichtigen Utensilien vorhanden sind. Versierte Messehelfer bringen zusätzliche Vorteile und sorgen für einen reibungslosen Aufbau und Ablauf der Messe. Dabei müssen eine konkrete und umfassende Vorbereitung, sowie die Anschaffung von Werbematerialien und Gadgets nicht teuer sein, da ein Vergleich verschiedener Angebote für einen effizienten Einsatz des Budgets sorgt.

Die richtige Präsentation und Standgestaltung mit Displays
Jedes Produkt muss ins Augenmerk der Zielgruppe geraten und dementsprechend präsentiert werden. Da der Besucher ein Display lange vor den eigentlichen Produkten auf dem Messetresen sieht, sollte dieses dementsprechend groß und aussagekräftig sein. Lichter wecken die Aufmerksamkeit und können dazu genutzt werden, den Blick der Zielgruppe zum vorgestellten Produkt zu führen. Beim Messestand selbst spielt die Qualität in Material, Verarbeitung und Gestaltung eine sehr wichtige Rolle, da diese auch für den Betrachter ein Signal für die Qualität der Produkte des Unternehmens ist. Werden Displays beleuchtet und damit in ihrer Aussage betont, sorgt dies für eine gesteigerte Aufmerksamkeit und wirkt sich positiv auf den Besucherstrom am Messestand aus. In der Gestaltung ist oft weniger mehr, sodass der Blick des Betrachters nicht vom Wesentlichen abgelenkt und gezielt auf das angebotene Produkt gelenkt wird. KIT5

Das Fazit
Damit die Messe ein voller Erfolg wird, bedarf es einer ausgiebigen und gut geplanten Vorbereitung. Dazu gehören die Bekanntmachung der Präsenz im Internet, sowie die rechtzeitige Bestellung von Marketingequipment und Werbemitteln für die Präsentation vor Ort. Unternehmer die sogar selbst an ihrem Messestand präsent sind, erzielen das beste Ergebnis und nutzen ihre Persönlichkeit und Fachkenntnis, um mit potenziellen Geschäftspartnern und Besuchern ins Gespräch zu kommen und ihre Produkte vorzustellen.

Weitere Informationen: www.norddisplay.de

Deutsche Messeplätze investieren stark in Modernisierung

Quelle: AUMA | Harald Kötter

Die Messeplätze in Deutschland wollen von 2015 bis 2019 über 850 Mio. Euro investieren, vor allem für die Modernisierung von Gebäuden und Infrastruktur sowie für kleinere Kapazitätserweiterungen. Weitere Investitionen sind u. a. für die Erweiterung und Sanierung der Kongresskapazitäten und Verbesserungen der Service-Infrastruktur geplant. Dies ergab eine Umfrage des AUMA_ Ausstellungs- und Messe-Ausschuss zu Beginn des Jahres 2015. Aktuell stehen auf den deutschen Messeplätzen mit internationaler oder nationaler Bedeutung 2.824.370 m² Hallenfläche zur Verfügung. Das sind 1,7 % mehr im Vergleich zum Vorjahr (2.776.545 m²). Im vergangenen Jahr stieg die Bruttohallenfläche in Deutschland um knapp 1 % an.

Bis 2019 sollen die Hallenkapazitäten um 50.000 m² erweitert werden, also um rund 0,4 % pro Jahr. Insgesamt wurden im Jahr 2014 gut 130 Mio. Euro in die überregionalen Messeplätze investiert. Diese flossen außer in Erweiterungen in die Instandhaltung, Sanierung und Modernisierung, Umbau von Hallen und Eingängen und die Verbesserung der Infrastruktur.

Messeplätze mit regionaler Bedeutung verfügten nach einer Umfrage des AUMA im Jahr 2015 über eine Bruttohallenfläche von über 348.724 m², so dass derzeit in Deutschland knapp 3,2 Mio. m² Hallenfläche zur Durchführung von Messen zur Verfügung stehen.

EXPO 2015: Die Welt zu Gast in Mailand

Quelle: AUMA Blog | Stefan Dömelt

„Feeding the Planet – Energy for life“, das ist das Motto der EXPO MILANO 2015. Fünf Jahre nach Shanghai öffnet nun die Weltausstellung in Mailand am 1. Mai ihre Tore. Bis zum 31. Oktober werden rund 20 Mio. Besucher aus aller Welt in Norditalien erwartet.

Der Einladung des Gastgeberlandes Italien sind mehr als 145 Nationen aus allen Teilen der Erde gefolgt. Sie alle werden ihre ganz eigenen Antworten auf eine der wichtigsten Fragen der Menschheit geben: Wie können in Zukunft sieben Milliarden Menschen ernährt werden? Dieser Frage und weiteren Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Nahrungssicherheit und erneuerbare Energien stellen sich unter anderen auch die UN, die Europäische Union sowie 13 nichtstaatliche Organisationen (NGO). Und Antworten gibt die EXPO MILANO 2015 mit zahlreichen Innovationen und atemberaubender Architektur, umgeben von einem bunten, umfangreichen Kultur- und Unterhaltungsprogramm.

Seit 2011 wurde in unmittelbarer Nähe des Messegeländes der Fiera Milano gebaut. Auf einem ehemaligen Gewerbegebiet in den Stadtteilen Rho und Pero entstand das 200 Hektar große EXPO-Gelände. Entlang einer 1,4 Kilometer langen Mittelachse wurden Straßen, Wege, Gebäude, Plätze, und natürlich die Pavillons gebaut. Dabei konnten die Italiener auf einen großen Teil der Messe-Infrastruktur für die erwarteten EXPO-Besucherströme zurückgreifen: Autobahnen, Eisenbahnen und auch das U-Bahnnetz. Jetzt, zwei Tage vor der Eröffnung, sind die Arbeiten an den meisten Bauten für die EXPO MILANO 2015 abgeschlossen.

In Mailand steigt also die Spannung, und das tut sie auch im deutschen Pavillon „Fields of Ideas“. Darin präsentiert sich Deutschland unter dem Motto „Be active!“ als eine lebendige, fruchtbare Landschaft voller Ideen und Lösungsansätze.

weitere Informationen:

www.expo2015.org
www.milanexpotours.com
www.facebook.com/Expo2015Milano
www.twitter.com/Expo2015Milano
www.expo2015-germany.de

Aussteller planen höhere Messe-Etats

Quelle: AUMA | Harald Kötter

Ausstellerbefragung „AUMA_MesseTrend 2015“ jetzt veröffentlicht 

Jedes dritte ausstellende Unternehmen in Deutschland will in diesem und im nächsten Jahr mehr Geld für Messen bereitstellen. Zu diesem Ergebnis kommt der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft auf der Basis einer repräsentativen Befragung deutscher Aussteller, die jetzt unter dem Titel „AUMA_MesseTrend 2015“ herausgegeben wurde. Mehr als die Hälfte (53%) der Aussteller wollen ihre Investitionen in Messen gleich hoch halten, nur 14% planen Kürzungen. Damit liegt der Anteil derjenigen Firmen, die gleich viel oder mehr Geld in Messebeteiligungen investieren wollen, bei 86% (2014: 83%). Diese Werte liegen seit Jahren auf ähnlichem Niveau; nennenswerte Budgetverschiebungen weg von Messen sind nicht zu erkennen.

Ein weiteres Indiz für die hohe Wertschätzung der Messen ist ihr Anteil am Marketing-Etat ausstellender Unternehmen. Er liegt seit Jahren bei rund 40% und stieg in den Jahren 2013/2014 auf 45%. Für 2015/2016 wird ebenfalls ein Anteil von 45% prognostiziert.

Die rund 30 Fragen des MesseTrends 2015 betrafen die Anzahl und die Entwicklung der Messebeteiligungen der Unternehmen im In- und Ausland sowie die Ausgaben dafür, jeweils im Vergleich 2015/ 2016 zu 2013/2014, den Anteil des Messebudgets am gesamten Kommunikations-Etat sowie den Einsatz und die Bedeutung von Kommunikations-Instrumenten im Marketing-Mix der Unternehmen. Erstmals in dieser jährlich durchgeführten Studie wurde nach Informationsquellen zur Vorbereitung einer Messebeteiligung gefragt.

Die Studie enthält außerdem aktuelle Angaben zu Zahl und Struktur der ausstellenden Unternehmen in Deutschland: Branchen, Beschäftigtenzahl und Umsatzgröße. Die Umfrage wurde im November 2014 von TNS Emnid unter 500 repräsentativ ausgewählten deutschen Unternehmen durchgeführt, die auf Fachbesuchermessen in Deutschland ausstellen.

Mehr dazu unter: www.auma.de

Papier oder App: was ist richtig und wie lange noch?

Quelle: FairControl

Das WAS & WARUM ist nicht neu.

Messen sind eine erfolgsversprechende Plattform zur Neukundenakquise & Bestandskundenpflege. Die Wichtigkeit Messekontakte systematisch zu erfassen, qualifizieren und digitalisieren und nach der Messe weiter zu verfolgen ist ebenfalls bekannt. Hier stimmt jeder Messe-, Marketing- & Vertriebsverantwortliche vorbehaltlos zu.

Es geht um das WIE.

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Bei der Frage nach dem „wie“ scheiden sich jedoch die Geister: So viele Argumente auf der einen Seite für eine App sprechen, so viele sprechen auf der anderen Seite auch wieder für Papier: Papier ist einfach skalierbar, schnell digitalisierbar und als klassischer Kontaktbogen in allen Vertriebsteams grundsätzlich akzeptiert.
Apps hingegen stehen für die Fortschrittlichkeit des Unternehmens, ersparen eine spätere Digitalisierung der Daten und bieten eine Vielzahl an Vernetzungsmöglichkeiten. Die Antwort darauf, was nun das richtige “WIE” ist, lässt sich gegenwärtig nicht pauschal beantworten, sondern hängt immer vom individuellen Fall ab:

Wie ist die Akzeptanz von Tablets? Sind alle Mitarbeiter damit ausgestattet? Wie groß ist das Messeteam? In etwa der Hälfte aller Fälle fokussieren Verantwortliche bei ihren Überlegungen zur Kontakterfassung lieber eine Optimierung des gegenwärtigen Papierprozesses als die Einführung einer App.

Und wie lange noch?

Doch wie lange wird das noch so gehen? Werden wir auch im Jahr 2020 noch Papierbögen verwenden oder verschwinden diese bis dahin gänzlich aus der Messelandschaft? Bleibt es bei der ewigen Diskussion Papierbogen vs. Tablet? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir daher einen Blick in die Zukunft werfen:

Was denken Sie …?

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Hier können Sie mitreden!

Deutsche Messen erwarten auch 2015 leichtes Wachstum

  • 161 internationale und nationale Messen geplant
  • Umsatz und Investitionen in der Branche voraussichtlich etwas höher

Trotz der eher unsicheren Konjunkturaussichten gehen die deutschen Messeveranstalter verhalten optimistisch in das Jahr 2015. Der Branchenverband AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft rechnet mit konstanten bis leicht wachsenden Messekennzahlen im Vergleich zu den Vorveranstaltungen. Insgesamt sind im Inland 161 Messen mit internationaler oder nationaler Bedeutung geplant.

Nach einer Prognose des AUMA werden sich an den Messen rund 168.000 Aussteller auf einer Standfläche von 6,1 Mio. m² beteiligen sowie 9,6 Mio. Besucher. Für alle drei Kennzahlen könnte sich am Schluss des Jahres ein kleines Plus ergeben, zumindest aber ein stabiles Ergebnis. Denn große Messe-affine Branchen wie Maschinenbau und Elektrotechnik rechnen mit leichten Umsatzzuwächsen. Und die deutschen ausstellenden Unternehmen wollen laut der Ausstellerbefragung AUMA_MesseTrend vom letzten November die Zahl ihrer Messebeteiligungen weitgehend konstant halten. Einzelhandel und Handwerk, die wesentliche Fachbesuchergruppen stellen, rechnen mit weitgehend stabilen Umsätzen. Dazu kommt, dass das Interesse ausländischer Aussteller und Besucher an deutschen Messen weiter überproportional zunimmt.

Die Prognose für die Entwicklung der einzelnen Messen deckt sich mit dem Ergebnis einer Umfrage des AUMA bei den Messeveranstaltern im Rahmen der Verbandsumfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), in die der AUMA einbezogen war. Danach liegen die Umsatzerwartungen der Messeveranstalter für das gesamte In- und Auslandsgeschäft, bereinigt um Turnusschwankungen im Messeprogramm, etwas über dem Ergebnis von 2014.

Die Investitionen der Messegesellschaften werden sich in diesem Jahr voraussichtlich leicht erhöhen, während die Zahl der Beschäftigten etwa konstant bleiben wird. Die generelle Stimmungslage schätzen die meisten Veranstalter gegenwärtig ähnlich ein wie zum Jahreswechsel 2013/2014.

Young Professionals auf Messen – was ändert sich?

Quelle: AUMA | Julia Tornier

Für die Deutsche Messebibliothek hat der AUMA vor kurzem eine US-amerikanische Studie mit dem Titel „2014 Young Professional Attendee Needs and Preferences Study“ bezogen. Die Studie wurde vom Center for Exhibition Industry Research (CEIR) durchgeführt und von der Society of Independent Show Organizers (SISO) unterstützt. Befragt wurden 300 junge Arbeitnehmer im Alter von 23-40 Jahren, die mindestens ein Jahr in Vollzeit tätig und in Einkaufsentscheidungen für ihr Unternehmen eingebunden waren. Ein weiteres Kriterium für die Teilnahme an der Befragung war der Besuch mindestens einer Business-to-Business-Messe in den zurückliegenden zwei Jahren.

Das Ergebnis zeigt, dass die Zielgruppe Young Professionals Fachmessen gegenüber sehr aufgeschlossen ist und sie als wichtigen Bestandteil beruflicher Entscheidungsfindung, aber auch persönlicher beruflicher Weiterentwicklung nutzt. Die Studie liefert darüber hinaus interessante Details über innerbetriebliche Abläufe bei der Entscheidung, ob jüngere Mitarbeiter Messen besuchen dürfen, beliebte Wochentage für solche Veranstaltungen, gewünschte Inhalte wie Vorträge und Rahmenprogramme sowie favorisierte Kommunikationswege mit dem Veranstalter vor, während und nach der Messe.

Können die Ergebnisse der Studie vom US-amerikanischen Messemarkt auf Deutschland übertragen werden? Das ist sicher nicht ganz einfach. Denn es gibt große Unterschiede in den Forschungsdesigns, die für den US-amerikanischen und den deutschen Markt notwendig sind: So spielen z.B. bei der CEIR-Befragung Klassifizierungen der Young Professionals nach „Career Attitudes“ eine Rolle, also die persönliche Motivationslage von Arbeitnehmern, beruflich etwas zu erreichen. Dies sind Kriterien, die in Befragungen zu Fachmessebesuchen hierzulande bisher keine Rolle spielen. Eine weitere Frage der Studie betraf persönliche „Education Objectives“, also das Interesse, zur persönlichen Weiterbildung an Fachmessen teilzunehmen. Wie die Studie zeigte, war das Interesse an Angeboten zur Wissensvermittlung bei den Befragten besonders groß.

In der in Kürze erscheinenden AUMA-Studie „Fachbesucher auf deutschen Messen“ wurde auch nach den Zielen der Fachbesucher für ihren Messebesuch gefragt. Weiterbildung liegt dort an vierter Stelle und ist damit ein sehr wichtiges Ziel. 48% der Befragten geben an, sich auf einer Messe (auch) weiterbilden zu wollen. Leider liegen für diesen Punkt keine Analysen nach Altersgruppen vor, so dass der AUMA derzeit keine Aussagen zu „Young Professionals“ machen kann.

Auf deutschen Fachmessen gewinnt derzeit die Ansprache jüngerer Zielgruppen deutlich an Bedeutung, vor allem aufgrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels. Das zeigt sich in der stärkeren Präsenz von Hochschulen und Bildungsträgern der Branchen auf Fachmessen, in veränderten Zielen von Ausstellern, bei denen Fachkräftegewinnung eine Rolle spielt (siehe AUMA_MesseTrend 2014) und den Aktivitäten von Veranstaltern, diesen Bedürfnissen mit Jobbörsen oder Rundgängen für Studierende etc. zu entsprechen. Fachmessen werden hier also mehr und mehr auch zu einem wichtigen Tool im Arbeitsmarkt. Dieser Aspekt spielte in der CEIR-Studie gar keine Rolle.

Messe Berlin im Veranstaltungsjahr 2014 mit erneutem Umsatzrekord

Quelle: Messe Berlin

Die Unternehmensgruppe Messe Berlin hat im laufenden Geschäftsjahr 2014 mit über 265 Millionen Euro den höchsten Umsatz in ihrer Unternehmensgeschichte erzielt. Damit wurde das bis dato stärkste Jahr 2012 mit 247 Millionen Euro Umsatz deutlich übertroffen. Bei insgesamt 69 Messe- und Kongressveranstaltungen mit über 27.000 Ausstellern wurden mehr als 1,9 Millionen Besucher registriert. Ein besonderer Höhepunkt des laufenden Jahres war die Inbetriebnahme des CityCube Berlin.

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: „Das Land Berlin und die Messe Berlin leben eine erfolgreiche Symbiose. Für Berlin sind wir der größte Geschäftsreiseinitiator und mediale Botschafter, der über 25.000 Arbeitsplätze sichert. Auf der anderen Seite verfügt die Stadt über eine außergewöhnliche Attraktivität und ein ideales Umfeld für das Veranstaltungsgeschäft, mit der wir die interessantesten Messen, Kongresse und Events für Berlin konzipieren und akquirieren können. Auf diese Weise hat die Messe Berlin seit dem Jahr 2000 rund 30 Milliarden Euro an zusätzlicher Kaufkraft für die Hauptstadtregion generiert.“

Der Bereich Guest Events mit seinen Gastmessen und Kongressen trug auch im Jahr 2014 signifikant zum geschäftlichen Erfolg der Messe Berlin bei. Voraussetzung dafür war der Wechsel vom stillgelegten Internationalen Congress Centrum Berlin in die neueröffnete Messe- und Kongresshalle CityCube Berlin. Bis zum Jahresende konnte die neue Veranstaltungslocation der Messe Berlin ihre Multifunktionalität sowohl bei Messen als auch bei Kongressen vielfach unter Beweis stellen. Im Verlaufe des Jahres fanden im CityCube Berlin, im ICC Berlin und auf dem Berlin ExpoCenter City 27 Gastmessen und 25 Kongresse statt. Zu den Gastmessen mit mehr als 4.550 Ausstellern kamen über 261.000 Besucher. Bei den nationalen und internationalen Kongressen, unter ihnen wieder zahlreiche medizinische Großkongresse, wurden rund 105.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland gezählt.

Info: http://www.messe-berlin.de

Messe Frankfurt erzielt neue Umsatz-Bestmarke in 2014

Quelle: BlachReport | Wolfgang Marzin

Die Messe Frankfurt hat im Geschäftsjahr 2014 ihre Umsätze weiter gesteigert. Der Umsatz der Unternehmensgruppe ist moderat auf insgesamt über 550 Millionen Euro gestiegen, eine neue Bestmarke. Aus dem Umsatz wurde mit mehr als 45 Millionen Euro erneut ein auf hohem Niveau stabiles Ergebnis vor Steuern erwirtschaftet. Bereinigt um Abschreibungs- und Finanzierungskosten ergibt sich ein EBITDA von rund 96 Millionen Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss wird auch in diesem Jahr mehr als 30 Millionen Euro betragen.

Im Rahmen des langfristig angelegten Unternehmens-Masterplans „Messe Frankfurt 2020“ hat die Unternehmensgruppe in einem nicht immer einfachen wirtschaftspolitischen Umfeld wichtige Etappenziele erreicht und die nächsten Meilensteine für die kommenden Jahre anvisiert. „Mit unserer nachhaltigen Profitabilität schaffen wir den Freiraum für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens und stärken damit unsere herausragende Marktposition in den globalen Wachstumsmärkten“, sagte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, bei Vorlage der vorläufigen Kennzahlen für 2014 in Frankfurt am Main.

Im Inland wurde im ausklingenden Jahr ein konsolidierter Umsatz von mehr als 354 Millionen erwirtschaftet; turnusbedingt fällt er etwas geringer aus als in den vergangenen beiden Jahren. Aufgrund einer deutlichen Geschäftsausweitung und der Messeturni ist der Auslandsumsatz signifikant gewachsen. Er summiert sich konsolidiert auf rund 196 Millionen Euro ebenfalls zu einem neuen Bestwert. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz steigt damit auf rund 36 Prozent. Zum Jahresende wird die Unternehmensgruppe Messe Frankfurt mehr als 2.200 aktive Mitarbeiter beschäftigen, rund 43 Prozent sind außerhalb Deutschlands tätig.

Die starke operative Geschäftstätigkeit der Messe Frankfurt spiegelt sich in den Veranstaltungskennziffern wider. „Weltweit kamen mehr als 84.900 Aussteller, so viele wie noch nie, sowie mehr als drei Millionen Besucher zu Veranstaltungen der Messe Frankfurt. Von den insgesamt 120 Messen und Ausstellungen rund um den Globus fanden 76 Veranstaltungen außerhalb Deutschlands statt. Mit mehr als 43.000 Ausstellern und 1,5 Millionen Besucher konnten auch hier neue Höchstwerte erzielt werden“, sagte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse dürfe man das volatile Umfeld und die weiter anhaltenden Strukturumbrüche in einzelnen Branchen nicht vergessen. „Wir reagieren mit einem durchdachten Geschäftsmodell, mit der richtigen Strategie und mit angepassten Strukturen in der Unternehmensgruppe“, betonte Braun. Mit einem breit angelegten und auf Wachstum ausgerichteten Veranstaltungsportfolio habe man das Risiko optimal gest

Info: www.messefrankfurt.com