Koelnmesse legt Grundstein für Rekordjahr 2015

Quelle: BlachReport

Mit mehr als 8.000 ausstellenden Unternehmen und über 423.000 Besuchern blickt die Koelnmesse auf ein überaus erfolgreiches Frühjahrsquartal 2015 zurück. Die Zahl der ausstellenden Unternehmen wuchs um rund sechs, die Besucherzahl sogar um fast zehn Prozent im Vergleich zu den Vorveranstaltungen. „Damit startet die Koelnmesse hervorragend in das Jahr 2015, für das wir mit rund 300 Mio. Euro einen erneuten Rekordumsatz erwarten“, erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH.

Besonders erfolgreich war die Internationale Dental-Schau IDS. Rund 138.500 Fachbesucher besuchten die Weltleitmesse der Dentalbranche. Zudem konnte die Zahl der Aussteller um 6,9 Prozent gesteigert werden. Auch die Messen im Bereich Ernährung überzeugten: Die Internationale Süßwarenmesse ISM endete mit einem Besucherwachstum von rund 6 Prozent und lockte somit 37.000 Fachbesucher nach Köln. „Die ISM hat in diesem Jahr erneut deutlich gemacht, wie wichtig sie für den nationalen und internationalen Süßwarenhandel ist,“ kommentiert Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse GmbH, die positiven Ergebnisse.

Die parallel stattfindende ProSweets Cologne, Internationale Zuliefermesse für die Süßwarenwirtschaft, registrierte erneut 17.000 Fachbesucher aus 78 Ländern. Knapp 330 Anbieter präsentierten neue Lösungen und Weiterentwicklungen für Rezepturen, Produktion, Verpackung und Logistik von Süßwaren und Knabberartikel. Im Verbund mit der ProSweets Cologne bildet die ISM die gesamte Wertschöpfungskette der Süßwarenproduktion und des -vertriebs zu einem Termin an einem Ort ab – eine weltweit einzigartige Konstellation.

Info: www.koelnmesse.de

Musikmesse und Prolight + Sound 2015 starteten gestern mit 2.257 Ausstellern aus 57 Ländern

Quelle: Messe Frankfurt

Breites Event-Angebot und zwei Publikumstage wecken Begeisterung für das aktive Musizieren

Messeprogramm setzt Impulse für Weiterbildung und Nachwuchsförderung

Vier Tage lang gibt Frankfurt am Main den Ton an: Musikmesse und Prolight + Sound zeigen alle Neuheiten aus den Branchen rund um Musikinstrumente und Veranstaltungstechnik. Insgesamt 2.257 Aussteller aus 57 Ländern (2014: 2.216 Aussteller[1]) präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen einem Publikum aus Musikliebhabern, Musikern, Profis im Event-Bereich sowie Händlern und Distributoren. Mit zwei vollen Privatbesuchertagen und noch größerem Event-Programm unterstreicht die Musikmesse ihr Engagement für die Förderung des aktiven Musizierens. Auch die Prolight + Sound erweitert zum 20sten Jubiläum der Veranstaltung ihr Angebotsspektrum.

Während sich die Musikmesse in einem volatilen Marktumfeld stabil entwickelt, nimmt die Prolight + Sound den Schwung der Veranstaltungsbranche auf und markiert einen neuen Ausstellerrekord. „Dem Auf und Ab bei den Unternehmen rund um Musikinstrumente steht eine boomende Event-Technik-Industrie gegenüber. Mit der konsequenten Weiterentwicklung beider Veranstaltungen möchten wir den Chancen und Herausforderungen der Branchen individuell Rechnung tragen,“ sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Musikmesse mit neuen Angeboten und stabiler Ausstellerentwicklung

Trotz anhaltender Marktkonsolidierung bleibt der Ausstellerstand bei der Musikmesse auf Vorjahresniveau. 1.329 Unternehmen (2014: 1.3181) aus allen Sparten der Branche rund um Musikinstrumente und Noten, Musikproduktion und –vermarktung stellen ihre Produkte und Services in den Messehallen aus. 69 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland – insgesamt sind Firmen aus 51 Ländern vertreten. Damit kann die Musikmesse ihre herausragende Position als internationalste Messe der Branche bestätigen. Sowohl EU-Länder als auch das außereuropäische Ausland sind stark vertreten. Zu den Top-Ausstellernationen zählen neben Deutschland die USA, China, Italien, Großbritannien, Spanien, Frankreich und die Niederlande.

Insgesamt haben die Deutschen 2014 wieder mehr Geld für Musikinstrumente ausgegeben. Dennoch steht die Branche weiterhin vor anspruchsvollen Aufgaben. Verbände beklagen den fortschreitenden Rückgang des aktiven Musizierens. Ursachen hierfür sind neben dem häufigen Ausbleiben des Musikunterrichts an Schulen auch die veränderten Freizeitgewohnheiten im Digitalen Zeitalter. Auch aus diesem Grund möchte die Musikmesse als Veranstaltung, die zum Ausprobieren und zum Entdecken neuer Trends einlädt, noch stärker punkten und öffnet ihre Tore am gesamten Freitag und Samstag für Privatbesucher. Zudem erweitert sie ihr Entertainment-Programm und bietet an mehreren Bühnen sowie in den Hallen ein umfangreiches Angebot an Konzerten, Autogrammstunden und Workshops.

Prolight + Sound: Wachstum spiegelt den Positivtrend der Branche

Während die Musikinstrumenten-Branche das positive Konsumklima nicht voll ausnutzen kann, geht es für die Event-Technik-Industrie weiter deutlich bergauf. Sie profitiert dabei von ständig steigenden Ansprüchen an spektakuläre Inszenierungen, dem technologischen Fortschritt sowie dem stetigen Wandel rechtlicher Rahmenbedingungen, der kontinuierlich neue Lösungen notwendig macht. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Ausstellerentwicklung der Prolight + Sound. 2015 zeigen 928 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen (2014: 898 Aussteller[2]). Damit markiert die Veranstaltung in ihrem 20sten Jahr einen neuen Bestwert. Mit dabei sind erneut alle Key-Player rund um Licht-, Ton- und Bühnentechnik, AV-Medientechnik und Systemintegration. Auch die Prolight + Sound ist von einer hohen Internationalität geprägt: 61 Prozent ausländische Aussteller aus 41 Ländern sind vertreten – stark präsent sind neben Deutschland vor allem China, Großbritannien, die USA, die Niederlande, Taiwan, Spanien und Frankreich.

Die Prolight + Sound wächst nicht nur quantitativ, sondern erweitert in diesem Jahr auch ihr Branchenspektrum. 2015 gibt es einen eigenen Themenschwerpunkt rund um Theatertechnik und -ausstattung. Zahlreiche neue Aussteller aus diesem Bereich sind auf der Prolight + Sound vertreten. Zudem bietet die Messe spezielle Angebote für Fachbesucher der Branche. Dazu zählt das Theater- und Filmkolloquium, das Fragen rund um Theatertechnik, Bühnenbild und Kostümdesign beantwortet. Darüber hinaus gibt es weitere Optimierungen im Konferenzprogramm sowie neue Networking-Angebote.

Wichtigster Branchentreffpunkt für die gesamte Musik- und Veranstaltungsindustrie

Mit ihrem umfangreichen Produkt- und Branchenportfolio decken Musikmesse und Prolight + Sound die gesamte Wertschöpfungskette im Musik- und Event-Bereich ab – vom Notenblatt bist zur Festival-Audioanlage. So bilden die Messen wertvolle Synergien, fördern den interdisziplinären Austausch und machen das Frankfurter Messegelände zum zentralen Treffpunkt für die gesamte Kreativwirtschaft. An vier Messetagen voller Highlights senden Musikmesse und Prolight + Sound wertvolle Impulse für Business, Weiterbildung und Fachqualifikation – und wecken die Lust auf Musik und Veranstaltungen.

Aussteller planen höhere Messe-Etats

Quelle: AUMA | Harald Kötter

Ausstellerbefragung „AUMA_MesseTrend 2015“ jetzt veröffentlicht 

Jedes dritte ausstellende Unternehmen in Deutschland will in diesem und im nächsten Jahr mehr Geld für Messen bereitstellen. Zu diesem Ergebnis kommt der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft auf der Basis einer repräsentativen Befragung deutscher Aussteller, die jetzt unter dem Titel „AUMA_MesseTrend 2015“ herausgegeben wurde. Mehr als die Hälfte (53%) der Aussteller wollen ihre Investitionen in Messen gleich hoch halten, nur 14% planen Kürzungen. Damit liegt der Anteil derjenigen Firmen, die gleich viel oder mehr Geld in Messebeteiligungen investieren wollen, bei 86% (2014: 83%). Diese Werte liegen seit Jahren auf ähnlichem Niveau; nennenswerte Budgetverschiebungen weg von Messen sind nicht zu erkennen.

Ein weiteres Indiz für die hohe Wertschätzung der Messen ist ihr Anteil am Marketing-Etat ausstellender Unternehmen. Er liegt seit Jahren bei rund 40% und stieg in den Jahren 2013/2014 auf 45%. Für 2015/2016 wird ebenfalls ein Anteil von 45% prognostiziert.

Die rund 30 Fragen des MesseTrends 2015 betrafen die Anzahl und die Entwicklung der Messebeteiligungen der Unternehmen im In- und Ausland sowie die Ausgaben dafür, jeweils im Vergleich 2015/ 2016 zu 2013/2014, den Anteil des Messebudgets am gesamten Kommunikations-Etat sowie den Einsatz und die Bedeutung von Kommunikations-Instrumenten im Marketing-Mix der Unternehmen. Erstmals in dieser jährlich durchgeführten Studie wurde nach Informationsquellen zur Vorbereitung einer Messebeteiligung gefragt.

Die Studie enthält außerdem aktuelle Angaben zu Zahl und Struktur der ausstellenden Unternehmen in Deutschland: Branchen, Beschäftigtenzahl und Umsatzgröße. Die Umfrage wurde im November 2014 von TNS Emnid unter 500 repräsentativ ausgewählten deutschen Unternehmen durchgeführt, die auf Fachbesuchermessen in Deutschland ausstellen.

Mehr dazu unter: www.auma.de

Papier oder App: was ist richtig und wie lange noch?

Quelle: FairControl

Das WAS & WARUM ist nicht neu.

Messen sind eine erfolgsversprechende Plattform zur Neukundenakquise & Bestandskundenpflege. Die Wichtigkeit Messekontakte systematisch zu erfassen, qualifizieren und digitalisieren und nach der Messe weiter zu verfolgen ist ebenfalls bekannt. Hier stimmt jeder Messe-, Marketing- & Vertriebsverantwortliche vorbehaltlos zu.

Es geht um das WIE.

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Bei der Frage nach dem „wie“ scheiden sich jedoch die Geister: So viele Argumente auf der einen Seite für eine App sprechen, so viele sprechen auf der anderen Seite auch wieder für Papier: Papier ist einfach skalierbar, schnell digitalisierbar und als klassischer Kontaktbogen in allen Vertriebsteams grundsätzlich akzeptiert.
Apps hingegen stehen für die Fortschrittlichkeit des Unternehmens, ersparen eine spätere Digitalisierung der Daten und bieten eine Vielzahl an Vernetzungsmöglichkeiten. Die Antwort darauf, was nun das richtige “WIE” ist, lässt sich gegenwärtig nicht pauschal beantworten, sondern hängt immer vom individuellen Fall ab:

Wie ist die Akzeptanz von Tablets? Sind alle Mitarbeiter damit ausgestattet? Wie groß ist das Messeteam? In etwa der Hälfte aller Fälle fokussieren Verantwortliche bei ihren Überlegungen zur Kontakterfassung lieber eine Optimierung des gegenwärtigen Papierprozesses als die Einführung einer App.

Und wie lange noch?

Doch wie lange wird das noch so gehen? Werden wir auch im Jahr 2020 noch Papierbögen verwenden oder verschwinden diese bis dahin gänzlich aus der Messelandschaft? Bleibt es bei der ewigen Diskussion Papierbogen vs. Tablet? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir daher einen Blick in die Zukunft werfen:

Was denken Sie …?

paperorapp

Hier können Sie mitreden!

Deutsche Messen erwarten auch 2015 leichtes Wachstum

  • 161 internationale und nationale Messen geplant
  • Umsatz und Investitionen in der Branche voraussichtlich etwas höher

Trotz der eher unsicheren Konjunkturaussichten gehen die deutschen Messeveranstalter verhalten optimistisch in das Jahr 2015. Der Branchenverband AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft rechnet mit konstanten bis leicht wachsenden Messekennzahlen im Vergleich zu den Vorveranstaltungen. Insgesamt sind im Inland 161 Messen mit internationaler oder nationaler Bedeutung geplant.

Nach einer Prognose des AUMA werden sich an den Messen rund 168.000 Aussteller auf einer Standfläche von 6,1 Mio. m² beteiligen sowie 9,6 Mio. Besucher. Für alle drei Kennzahlen könnte sich am Schluss des Jahres ein kleines Plus ergeben, zumindest aber ein stabiles Ergebnis. Denn große Messe-affine Branchen wie Maschinenbau und Elektrotechnik rechnen mit leichten Umsatzzuwächsen. Und die deutschen ausstellenden Unternehmen wollen laut der Ausstellerbefragung AUMA_MesseTrend vom letzten November die Zahl ihrer Messebeteiligungen weitgehend konstant halten. Einzelhandel und Handwerk, die wesentliche Fachbesuchergruppen stellen, rechnen mit weitgehend stabilen Umsätzen. Dazu kommt, dass das Interesse ausländischer Aussteller und Besucher an deutschen Messen weiter überproportional zunimmt.

Die Prognose für die Entwicklung der einzelnen Messen deckt sich mit dem Ergebnis einer Umfrage des AUMA bei den Messeveranstaltern im Rahmen der Verbandsumfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), in die der AUMA einbezogen war. Danach liegen die Umsatzerwartungen der Messeveranstalter für das gesamte In- und Auslandsgeschäft, bereinigt um Turnusschwankungen im Messeprogramm, etwas über dem Ergebnis von 2014.

Die Investitionen der Messegesellschaften werden sich in diesem Jahr voraussichtlich leicht erhöhen, während die Zahl der Beschäftigten etwa konstant bleiben wird. Die generelle Stimmungslage schätzen die meisten Veranstalter gegenwärtig ähnlich ein wie zum Jahreswechsel 2013/2014.

Young Professionals auf Messen – was ändert sich?

Quelle: AUMA | Julia Tornier

Für die Deutsche Messebibliothek hat der AUMA vor kurzem eine US-amerikanische Studie mit dem Titel „2014 Young Professional Attendee Needs and Preferences Study“ bezogen. Die Studie wurde vom Center for Exhibition Industry Research (CEIR) durchgeführt und von der Society of Independent Show Organizers (SISO) unterstützt. Befragt wurden 300 junge Arbeitnehmer im Alter von 23-40 Jahren, die mindestens ein Jahr in Vollzeit tätig und in Einkaufsentscheidungen für ihr Unternehmen eingebunden waren. Ein weiteres Kriterium für die Teilnahme an der Befragung war der Besuch mindestens einer Business-to-Business-Messe in den zurückliegenden zwei Jahren.

Das Ergebnis zeigt, dass die Zielgruppe Young Professionals Fachmessen gegenüber sehr aufgeschlossen ist und sie als wichtigen Bestandteil beruflicher Entscheidungsfindung, aber auch persönlicher beruflicher Weiterentwicklung nutzt. Die Studie liefert darüber hinaus interessante Details über innerbetriebliche Abläufe bei der Entscheidung, ob jüngere Mitarbeiter Messen besuchen dürfen, beliebte Wochentage für solche Veranstaltungen, gewünschte Inhalte wie Vorträge und Rahmenprogramme sowie favorisierte Kommunikationswege mit dem Veranstalter vor, während und nach der Messe.

Können die Ergebnisse der Studie vom US-amerikanischen Messemarkt auf Deutschland übertragen werden? Das ist sicher nicht ganz einfach. Denn es gibt große Unterschiede in den Forschungsdesigns, die für den US-amerikanischen und den deutschen Markt notwendig sind: So spielen z.B. bei der CEIR-Befragung Klassifizierungen der Young Professionals nach „Career Attitudes“ eine Rolle, also die persönliche Motivationslage von Arbeitnehmern, beruflich etwas zu erreichen. Dies sind Kriterien, die in Befragungen zu Fachmessebesuchen hierzulande bisher keine Rolle spielen. Eine weitere Frage der Studie betraf persönliche „Education Objectives“, also das Interesse, zur persönlichen Weiterbildung an Fachmessen teilzunehmen. Wie die Studie zeigte, war das Interesse an Angeboten zur Wissensvermittlung bei den Befragten besonders groß.

In der in Kürze erscheinenden AUMA-Studie „Fachbesucher auf deutschen Messen“ wurde auch nach den Zielen der Fachbesucher für ihren Messebesuch gefragt. Weiterbildung liegt dort an vierter Stelle und ist damit ein sehr wichtiges Ziel. 48% der Befragten geben an, sich auf einer Messe (auch) weiterbilden zu wollen. Leider liegen für diesen Punkt keine Analysen nach Altersgruppen vor, so dass der AUMA derzeit keine Aussagen zu „Young Professionals“ machen kann.

Auf deutschen Fachmessen gewinnt derzeit die Ansprache jüngerer Zielgruppen deutlich an Bedeutung, vor allem aufgrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels. Das zeigt sich in der stärkeren Präsenz von Hochschulen und Bildungsträgern der Branchen auf Fachmessen, in veränderten Zielen von Ausstellern, bei denen Fachkräftegewinnung eine Rolle spielt (siehe AUMA_MesseTrend 2014) und den Aktivitäten von Veranstaltern, diesen Bedürfnissen mit Jobbörsen oder Rundgängen für Studierende etc. zu entsprechen. Fachmessen werden hier also mehr und mehr auch zu einem wichtigen Tool im Arbeitsmarkt. Dieser Aspekt spielte in der CEIR-Studie gar keine Rolle.

Messe Berlin im Veranstaltungsjahr 2014 mit erneutem Umsatzrekord

Quelle: Messe Berlin

Die Unternehmensgruppe Messe Berlin hat im laufenden Geschäftsjahr 2014 mit über 265 Millionen Euro den höchsten Umsatz in ihrer Unternehmensgeschichte erzielt. Damit wurde das bis dato stärkste Jahr 2012 mit 247 Millionen Euro Umsatz deutlich übertroffen. Bei insgesamt 69 Messe- und Kongressveranstaltungen mit über 27.000 Ausstellern wurden mehr als 1,9 Millionen Besucher registriert. Ein besonderer Höhepunkt des laufenden Jahres war die Inbetriebnahme des CityCube Berlin.

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: „Das Land Berlin und die Messe Berlin leben eine erfolgreiche Symbiose. Für Berlin sind wir der größte Geschäftsreiseinitiator und mediale Botschafter, der über 25.000 Arbeitsplätze sichert. Auf der anderen Seite verfügt die Stadt über eine außergewöhnliche Attraktivität und ein ideales Umfeld für das Veranstaltungsgeschäft, mit der wir die interessantesten Messen, Kongresse und Events für Berlin konzipieren und akquirieren können. Auf diese Weise hat die Messe Berlin seit dem Jahr 2000 rund 30 Milliarden Euro an zusätzlicher Kaufkraft für die Hauptstadtregion generiert.“

Der Bereich Guest Events mit seinen Gastmessen und Kongressen trug auch im Jahr 2014 signifikant zum geschäftlichen Erfolg der Messe Berlin bei. Voraussetzung dafür war der Wechsel vom stillgelegten Internationalen Congress Centrum Berlin in die neueröffnete Messe- und Kongresshalle CityCube Berlin. Bis zum Jahresende konnte die neue Veranstaltungslocation der Messe Berlin ihre Multifunktionalität sowohl bei Messen als auch bei Kongressen vielfach unter Beweis stellen. Im Verlaufe des Jahres fanden im CityCube Berlin, im ICC Berlin und auf dem Berlin ExpoCenter City 27 Gastmessen und 25 Kongresse statt. Zu den Gastmessen mit mehr als 4.550 Ausstellern kamen über 261.000 Besucher. Bei den nationalen und internationalen Kongressen, unter ihnen wieder zahlreiche medizinische Großkongresse, wurden rund 105.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland gezählt.

Info: http://www.messe-berlin.de

Messe Frankfurt erzielt neue Umsatz-Bestmarke in 2014

Quelle: BlachReport | Wolfgang Marzin

Die Messe Frankfurt hat im Geschäftsjahr 2014 ihre Umsätze weiter gesteigert. Der Umsatz der Unternehmensgruppe ist moderat auf insgesamt über 550 Millionen Euro gestiegen, eine neue Bestmarke. Aus dem Umsatz wurde mit mehr als 45 Millionen Euro erneut ein auf hohem Niveau stabiles Ergebnis vor Steuern erwirtschaftet. Bereinigt um Abschreibungs- und Finanzierungskosten ergibt sich ein EBITDA von rund 96 Millionen Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss wird auch in diesem Jahr mehr als 30 Millionen Euro betragen.

Im Rahmen des langfristig angelegten Unternehmens-Masterplans „Messe Frankfurt 2020“ hat die Unternehmensgruppe in einem nicht immer einfachen wirtschaftspolitischen Umfeld wichtige Etappenziele erreicht und die nächsten Meilensteine für die kommenden Jahre anvisiert. „Mit unserer nachhaltigen Profitabilität schaffen wir den Freiraum für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens und stärken damit unsere herausragende Marktposition in den globalen Wachstumsmärkten“, sagte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, bei Vorlage der vorläufigen Kennzahlen für 2014 in Frankfurt am Main.

Im Inland wurde im ausklingenden Jahr ein konsolidierter Umsatz von mehr als 354 Millionen erwirtschaftet; turnusbedingt fällt er etwas geringer aus als in den vergangenen beiden Jahren. Aufgrund einer deutlichen Geschäftsausweitung und der Messeturni ist der Auslandsumsatz signifikant gewachsen. Er summiert sich konsolidiert auf rund 196 Millionen Euro ebenfalls zu einem neuen Bestwert. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz steigt damit auf rund 36 Prozent. Zum Jahresende wird die Unternehmensgruppe Messe Frankfurt mehr als 2.200 aktive Mitarbeiter beschäftigen, rund 43 Prozent sind außerhalb Deutschlands tätig.

Die starke operative Geschäftstätigkeit der Messe Frankfurt spiegelt sich in den Veranstaltungskennziffern wider. „Weltweit kamen mehr als 84.900 Aussteller, so viele wie noch nie, sowie mehr als drei Millionen Besucher zu Veranstaltungen der Messe Frankfurt. Von den insgesamt 120 Messen und Ausstellungen rund um den Globus fanden 76 Veranstaltungen außerhalb Deutschlands statt. Mit mehr als 43.000 Ausstellern und 1,5 Millionen Besucher konnten auch hier neue Höchstwerte erzielt werden“, sagte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse dürfe man das volatile Umfeld und die weiter anhaltenden Strukturumbrüche in einzelnen Branchen nicht vergessen. „Wir reagieren mit einem durchdachten Geschäftsmodell, mit der richtigen Strategie und mit angepassten Strukturen in der Unternehmensgruppe“, betonte Braun. Mit einem breit angelegten und auf Wachstum ausgerichteten Veranstaltungsportfolio habe man das Risiko optimal gest

Info: www.messefrankfurt.com

Jahresrückblick der Leipziger Messe Unternehmensgruppe

Quelle: Blach Report

Die Leipziger Messe GmbH und ihre fünf Tochtergesellschaften schließen das Jahr mit einem Jahresumsatz von voraussichtlich über 75 Millionen Euro ab. In den Messehallen und im Congress Center Leipzig (CCL) fanden im Jahr 2014 insgesamt 157 Veranstaltungen statt, davon 36 Messen, 88 Kongresse und 33 Events in den Bereichen Business, Politik und Unterhaltung. Sehr positiv entwickelte sich das Kongress- und Auslandsgeschäft. 

Im Rückblick auf das Veranstaltungsjahr 2014 sehen die Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner und Markus Geisenberger das Unternehmen auf einem guten Kurs. „Im Vergleich zum turnusgemäß entsprechenden Jahr 2012 (72,3 Mio. Euro) ist der Umsatz um rund vier Prozent gestiegen“, sagt Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe Unternehmensgruppe. 

Das Jahr 2014 war vor allem geprägt durch die Weiterentwicklung des Veranstaltungsportfolios, den Ausbau des Geschäftes im und mit dem Ausland sowie vom konsequenten Einsatz der integrierten Veranstaltungskompetenz der Unternehmensgruppe am Standort Leipzig und weltweit. „Wir sind Spezialist für Messen, Kongresse und Events. Das ist unser Kerngeschäft und die Basis unseres Erfolges“, bilanziert Buhl-Wagner. „Davon zeugt ebenso die Auszeichnung zum Service-Champion in diesem Jahr”, ergänzt Geschäftsführer Markus Geisenberger. Das jährlich unter rund einer Million befragten Kunden ermittelte Ranking wird von der ServiceValue GmbH im Auftrag der Zeitung Die Welt in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main durchgeführt. In Deutschlands größtem Service-Ranking belegte die Leipziger Messe Unternehmensgruppe Platz 1 der Messebranche. „Wir haben mit Kundenzufriedenheit durch Hilfsbereitschaft, Beratungsqualität sowie unsere serviceorientierte Atmosphäre gepunktet“, so Geisenberger.

Im zurückliegenden Jahr kamen 9.800 Aussteller zu den Messen. Zusammen mit den Kongressen und Sonderveranstaltungen wurden rund 1,2 Millionen Besucher gezählt.

Info: www.leipziger-messe.de

Rund die Hälfte der Deutschen besucht Publikumsmessen

Quelle: AUMA | Harald Kötter

Vergangenen Woche veröffentlichte der AUMA die Studie “Publikumsmessen als Freizeitangebot”.

Rund die Hälfte der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre (48 %) besucht zumindest gelegentlich Publikumsmessen, um sich über neueste Produkte oder Leistungen für ihr Hobby oder ihren Haushalt zu informieren. Publikumsmessen haben damit einen erheblichen Stellenwert bei Freizeitgestaltung, Information und Einkauf. 

Da entsprechende Messen nicht an jedem Ort beliebig verfügbar sind wie manche andere Informations- und Einkaufsquellen, ist dies eine bemerkenswerte Größenordnung, so die Einschätzung des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Die größte Akzeptanz haben Publikumsmessen in der Gruppe der 30 – 59jährigen, in der 54 % zumindest gelegentlich diesen Messetyp nutzen; bei den 14 – 29jährigen sind es 41 %, bei den über 60jährigen knapp 45 %. 

Für 73 % der Besucher steht das Thema im Mittelpunkt, wenn sie sich für eine Messe entscheiden, gefolgt von der Atmosphäre der Veranstaltung (36 %), dem Informations- und Beratungsangebot (29 %) und der Infrastruktur (27 %). Diese Prioritäten der Besucher zeigen auch den Veranstaltern und Ausstellern, wo sie ansetzen können, um die Messen noch attraktiver zu machen. Auch die Gewinnung weiterer jüngerer Besucher steht oben auf der Agenda. Denn Publikumsmessen stehen in einem intensiven Wettbewerb mit anderen Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten. Dies zeigt insbesondere die Befragung der Nichtbesucher, die 52 % der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre ausmachen. 

So sagen 75 % der Nichtbesucher, dass andere Freizeitangebote interessanter sind, 70 % finden das Einkaufen in der Innenstadt attraktiver. Diese und weitere Ergebnisse der repräsentativen Befragung von 1.000 Personen sind in der Broschüre „Publikumsmessen als Freizeitangebot“ enthalten, die als Edition 39 in der Schriftenreihe des Instituts der Deutschen Messewirtschaft im AUMA erschienen ist.

Die Broschüre kann kostenlos als PDF-Datei von der Website des AUMA heruntergeladen werden:  www.auma.de/de/DownloadsPublikationen/PublicationDownloads/Publikumsmessen-als-Freizeitangebot.pdf