Papier oder App: was ist richtig und wie lange noch?

Quelle: FairControl

Das WAS & WARUM ist nicht neu.

Messen sind eine erfolgsversprechende Plattform zur Neukundenakquise & Bestandskundenpflege. Die Wichtigkeit Messekontakte systematisch zu erfassen, qualifizieren und digitalisieren und nach der Messe weiter zu verfolgen ist ebenfalls bekannt. Hier stimmt jeder Messe-, Marketing- & Vertriebsverantwortliche vorbehaltlos zu.

Es geht um das WIE.

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Bei der Frage nach dem „wie“ scheiden sich jedoch die Geister: So viele Argumente auf der einen Seite für eine App sprechen, so viele sprechen auf der anderen Seite auch wieder für Papier: Papier ist einfach skalierbar, schnell digitalisierbar und als klassischer Kontaktbogen in allen Vertriebsteams grundsätzlich akzeptiert.
Apps hingegen stehen für die Fortschrittlichkeit des Unternehmens, ersparen eine spätere Digitalisierung der Daten und bieten eine Vielzahl an Vernetzungsmöglichkeiten. Die Antwort darauf, was nun das richtige “WIE” ist, lässt sich gegenwärtig nicht pauschal beantworten, sondern hängt immer vom individuellen Fall ab:

Wie ist die Akzeptanz von Tablets? Sind alle Mitarbeiter damit ausgestattet? Wie groß ist das Messeteam? In etwa der Hälfte aller Fälle fokussieren Verantwortliche bei ihren Überlegungen zur Kontakterfassung lieber eine Optimierung des gegenwärtigen Papierprozesses als die Einführung einer App.

Und wie lange noch?

Doch wie lange wird das noch so gehen? Werden wir auch im Jahr 2020 noch Papierbögen verwenden oder verschwinden diese bis dahin gänzlich aus der Messelandschaft? Bleibt es bei der ewigen Diskussion Papierbogen vs. Tablet? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir daher einen Blick in die Zukunft werfen:

Was denken Sie …?

paperorapp

Hier können Sie mitreden!

Deutsche Messen erwarten auch 2015 leichtes Wachstum

  • 161 internationale und nationale Messen geplant
  • Umsatz und Investitionen in der Branche voraussichtlich etwas höher

Trotz der eher unsicheren Konjunkturaussichten gehen die deutschen Messeveranstalter verhalten optimistisch in das Jahr 2015. Der Branchenverband AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft rechnet mit konstanten bis leicht wachsenden Messekennzahlen im Vergleich zu den Vorveranstaltungen. Insgesamt sind im Inland 161 Messen mit internationaler oder nationaler Bedeutung geplant.

Nach einer Prognose des AUMA werden sich an den Messen rund 168.000 Aussteller auf einer Standfläche von 6,1 Mio. m² beteiligen sowie 9,6 Mio. Besucher. Für alle drei Kennzahlen könnte sich am Schluss des Jahres ein kleines Plus ergeben, zumindest aber ein stabiles Ergebnis. Denn große Messe-affine Branchen wie Maschinenbau und Elektrotechnik rechnen mit leichten Umsatzzuwächsen. Und die deutschen ausstellenden Unternehmen wollen laut der Ausstellerbefragung AUMA_MesseTrend vom letzten November die Zahl ihrer Messebeteiligungen weitgehend konstant halten. Einzelhandel und Handwerk, die wesentliche Fachbesuchergruppen stellen, rechnen mit weitgehend stabilen Umsätzen. Dazu kommt, dass das Interesse ausländischer Aussteller und Besucher an deutschen Messen weiter überproportional zunimmt.

Die Prognose für die Entwicklung der einzelnen Messen deckt sich mit dem Ergebnis einer Umfrage des AUMA bei den Messeveranstaltern im Rahmen der Verbandsumfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), in die der AUMA einbezogen war. Danach liegen die Umsatzerwartungen der Messeveranstalter für das gesamte In- und Auslandsgeschäft, bereinigt um Turnusschwankungen im Messeprogramm, etwas über dem Ergebnis von 2014.

Die Investitionen der Messegesellschaften werden sich in diesem Jahr voraussichtlich leicht erhöhen, während die Zahl der Beschäftigten etwa konstant bleiben wird. Die generelle Stimmungslage schätzen die meisten Veranstalter gegenwärtig ähnlich ein wie zum Jahreswechsel 2013/2014.

Young Professionals auf Messen – was ändert sich?

Quelle: AUMA | Julia Tornier

Für die Deutsche Messebibliothek hat der AUMA vor kurzem eine US-amerikanische Studie mit dem Titel „2014 Young Professional Attendee Needs and Preferences Study“ bezogen. Die Studie wurde vom Center for Exhibition Industry Research (CEIR) durchgeführt und von der Society of Independent Show Organizers (SISO) unterstützt. Befragt wurden 300 junge Arbeitnehmer im Alter von 23-40 Jahren, die mindestens ein Jahr in Vollzeit tätig und in Einkaufsentscheidungen für ihr Unternehmen eingebunden waren. Ein weiteres Kriterium für die Teilnahme an der Befragung war der Besuch mindestens einer Business-to-Business-Messe in den zurückliegenden zwei Jahren.

Das Ergebnis zeigt, dass die Zielgruppe Young Professionals Fachmessen gegenüber sehr aufgeschlossen ist und sie als wichtigen Bestandteil beruflicher Entscheidungsfindung, aber auch persönlicher beruflicher Weiterentwicklung nutzt. Die Studie liefert darüber hinaus interessante Details über innerbetriebliche Abläufe bei der Entscheidung, ob jüngere Mitarbeiter Messen besuchen dürfen, beliebte Wochentage für solche Veranstaltungen, gewünschte Inhalte wie Vorträge und Rahmenprogramme sowie favorisierte Kommunikationswege mit dem Veranstalter vor, während und nach der Messe.

Können die Ergebnisse der Studie vom US-amerikanischen Messemarkt auf Deutschland übertragen werden? Das ist sicher nicht ganz einfach. Denn es gibt große Unterschiede in den Forschungsdesigns, die für den US-amerikanischen und den deutschen Markt notwendig sind: So spielen z.B. bei der CEIR-Befragung Klassifizierungen der Young Professionals nach „Career Attitudes“ eine Rolle, also die persönliche Motivationslage von Arbeitnehmern, beruflich etwas zu erreichen. Dies sind Kriterien, die in Befragungen zu Fachmessebesuchen hierzulande bisher keine Rolle spielen. Eine weitere Frage der Studie betraf persönliche „Education Objectives“, also das Interesse, zur persönlichen Weiterbildung an Fachmessen teilzunehmen. Wie die Studie zeigte, war das Interesse an Angeboten zur Wissensvermittlung bei den Befragten besonders groß.

In der in Kürze erscheinenden AUMA-Studie „Fachbesucher auf deutschen Messen“ wurde auch nach den Zielen der Fachbesucher für ihren Messebesuch gefragt. Weiterbildung liegt dort an vierter Stelle und ist damit ein sehr wichtiges Ziel. 48% der Befragten geben an, sich auf einer Messe (auch) weiterbilden zu wollen. Leider liegen für diesen Punkt keine Analysen nach Altersgruppen vor, so dass der AUMA derzeit keine Aussagen zu „Young Professionals“ machen kann.

Auf deutschen Fachmessen gewinnt derzeit die Ansprache jüngerer Zielgruppen deutlich an Bedeutung, vor allem aufgrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels. Das zeigt sich in der stärkeren Präsenz von Hochschulen und Bildungsträgern der Branchen auf Fachmessen, in veränderten Zielen von Ausstellern, bei denen Fachkräftegewinnung eine Rolle spielt (siehe AUMA_MesseTrend 2014) und den Aktivitäten von Veranstaltern, diesen Bedürfnissen mit Jobbörsen oder Rundgängen für Studierende etc. zu entsprechen. Fachmessen werden hier also mehr und mehr auch zu einem wichtigen Tool im Arbeitsmarkt. Dieser Aspekt spielte in der CEIR-Studie gar keine Rolle.

Messe Berlin im Veranstaltungsjahr 2014 mit erneutem Umsatzrekord

Quelle: Messe Berlin

Die Unternehmensgruppe Messe Berlin hat im laufenden Geschäftsjahr 2014 mit über 265 Millionen Euro den höchsten Umsatz in ihrer Unternehmensgeschichte erzielt. Damit wurde das bis dato stärkste Jahr 2012 mit 247 Millionen Euro Umsatz deutlich übertroffen. Bei insgesamt 69 Messe- und Kongressveranstaltungen mit über 27.000 Ausstellern wurden mehr als 1,9 Millionen Besucher registriert. Ein besonderer Höhepunkt des laufenden Jahres war die Inbetriebnahme des CityCube Berlin.

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: „Das Land Berlin und die Messe Berlin leben eine erfolgreiche Symbiose. Für Berlin sind wir der größte Geschäftsreiseinitiator und mediale Botschafter, der über 25.000 Arbeitsplätze sichert. Auf der anderen Seite verfügt die Stadt über eine außergewöhnliche Attraktivität und ein ideales Umfeld für das Veranstaltungsgeschäft, mit der wir die interessantesten Messen, Kongresse und Events für Berlin konzipieren und akquirieren können. Auf diese Weise hat die Messe Berlin seit dem Jahr 2000 rund 30 Milliarden Euro an zusätzlicher Kaufkraft für die Hauptstadtregion generiert.“

Der Bereich Guest Events mit seinen Gastmessen und Kongressen trug auch im Jahr 2014 signifikant zum geschäftlichen Erfolg der Messe Berlin bei. Voraussetzung dafür war der Wechsel vom stillgelegten Internationalen Congress Centrum Berlin in die neueröffnete Messe- und Kongresshalle CityCube Berlin. Bis zum Jahresende konnte die neue Veranstaltungslocation der Messe Berlin ihre Multifunktionalität sowohl bei Messen als auch bei Kongressen vielfach unter Beweis stellen. Im Verlaufe des Jahres fanden im CityCube Berlin, im ICC Berlin und auf dem Berlin ExpoCenter City 27 Gastmessen und 25 Kongresse statt. Zu den Gastmessen mit mehr als 4.550 Ausstellern kamen über 261.000 Besucher. Bei den nationalen und internationalen Kongressen, unter ihnen wieder zahlreiche medizinische Großkongresse, wurden rund 105.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland gezählt.

Info: http://www.messe-berlin.de

Messe Frankfurt erzielt neue Umsatz-Bestmarke in 2014

Quelle: BlachReport | Wolfgang Marzin

Die Messe Frankfurt hat im Geschäftsjahr 2014 ihre Umsätze weiter gesteigert. Der Umsatz der Unternehmensgruppe ist moderat auf insgesamt über 550 Millionen Euro gestiegen, eine neue Bestmarke. Aus dem Umsatz wurde mit mehr als 45 Millionen Euro erneut ein auf hohem Niveau stabiles Ergebnis vor Steuern erwirtschaftet. Bereinigt um Abschreibungs- und Finanzierungskosten ergibt sich ein EBITDA von rund 96 Millionen Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss wird auch in diesem Jahr mehr als 30 Millionen Euro betragen.

Im Rahmen des langfristig angelegten Unternehmens-Masterplans „Messe Frankfurt 2020“ hat die Unternehmensgruppe in einem nicht immer einfachen wirtschaftspolitischen Umfeld wichtige Etappenziele erreicht und die nächsten Meilensteine für die kommenden Jahre anvisiert. „Mit unserer nachhaltigen Profitabilität schaffen wir den Freiraum für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens und stärken damit unsere herausragende Marktposition in den globalen Wachstumsmärkten“, sagte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, bei Vorlage der vorläufigen Kennzahlen für 2014 in Frankfurt am Main.

Im Inland wurde im ausklingenden Jahr ein konsolidierter Umsatz von mehr als 354 Millionen erwirtschaftet; turnusbedingt fällt er etwas geringer aus als in den vergangenen beiden Jahren. Aufgrund einer deutlichen Geschäftsausweitung und der Messeturni ist der Auslandsumsatz signifikant gewachsen. Er summiert sich konsolidiert auf rund 196 Millionen Euro ebenfalls zu einem neuen Bestwert. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz steigt damit auf rund 36 Prozent. Zum Jahresende wird die Unternehmensgruppe Messe Frankfurt mehr als 2.200 aktive Mitarbeiter beschäftigen, rund 43 Prozent sind außerhalb Deutschlands tätig.

Die starke operative Geschäftstätigkeit der Messe Frankfurt spiegelt sich in den Veranstaltungskennziffern wider. „Weltweit kamen mehr als 84.900 Aussteller, so viele wie noch nie, sowie mehr als drei Millionen Besucher zu Veranstaltungen der Messe Frankfurt. Von den insgesamt 120 Messen und Ausstellungen rund um den Globus fanden 76 Veranstaltungen außerhalb Deutschlands statt. Mit mehr als 43.000 Ausstellern und 1,5 Millionen Besucher konnten auch hier neue Höchstwerte erzielt werden“, sagte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse dürfe man das volatile Umfeld und die weiter anhaltenden Strukturumbrüche in einzelnen Branchen nicht vergessen. „Wir reagieren mit einem durchdachten Geschäftsmodell, mit der richtigen Strategie und mit angepassten Strukturen in der Unternehmensgruppe“, betonte Braun. Mit einem breit angelegten und auf Wachstum ausgerichteten Veranstaltungsportfolio habe man das Risiko optimal gest

Info: www.messefrankfurt.com

Jahresrückblick der Leipziger Messe Unternehmensgruppe

Quelle: Blach Report

Die Leipziger Messe GmbH und ihre fünf Tochtergesellschaften schließen das Jahr mit einem Jahresumsatz von voraussichtlich über 75 Millionen Euro ab. In den Messehallen und im Congress Center Leipzig (CCL) fanden im Jahr 2014 insgesamt 157 Veranstaltungen statt, davon 36 Messen, 88 Kongresse und 33 Events in den Bereichen Business, Politik und Unterhaltung. Sehr positiv entwickelte sich das Kongress- und Auslandsgeschäft. 

Im Rückblick auf das Veranstaltungsjahr 2014 sehen die Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner und Markus Geisenberger das Unternehmen auf einem guten Kurs. „Im Vergleich zum turnusgemäß entsprechenden Jahr 2012 (72,3 Mio. Euro) ist der Umsatz um rund vier Prozent gestiegen“, sagt Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe Unternehmensgruppe. 

Das Jahr 2014 war vor allem geprägt durch die Weiterentwicklung des Veranstaltungsportfolios, den Ausbau des Geschäftes im und mit dem Ausland sowie vom konsequenten Einsatz der integrierten Veranstaltungskompetenz der Unternehmensgruppe am Standort Leipzig und weltweit. „Wir sind Spezialist für Messen, Kongresse und Events. Das ist unser Kerngeschäft und die Basis unseres Erfolges“, bilanziert Buhl-Wagner. „Davon zeugt ebenso die Auszeichnung zum Service-Champion in diesem Jahr”, ergänzt Geschäftsführer Markus Geisenberger. Das jährlich unter rund einer Million befragten Kunden ermittelte Ranking wird von der ServiceValue GmbH im Auftrag der Zeitung Die Welt in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main durchgeführt. In Deutschlands größtem Service-Ranking belegte die Leipziger Messe Unternehmensgruppe Platz 1 der Messebranche. „Wir haben mit Kundenzufriedenheit durch Hilfsbereitschaft, Beratungsqualität sowie unsere serviceorientierte Atmosphäre gepunktet“, so Geisenberger.

Im zurückliegenden Jahr kamen 9.800 Aussteller zu den Messen. Zusammen mit den Kongressen und Sonderveranstaltungen wurden rund 1,2 Millionen Besucher gezählt.

Info: www.leipziger-messe.de

Rund die Hälfte der Deutschen besucht Publikumsmessen

Quelle: AUMA | Harald Kötter

Vergangenen Woche veröffentlichte der AUMA die Studie “Publikumsmessen als Freizeitangebot”.

Rund die Hälfte der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre (48 %) besucht zumindest gelegentlich Publikumsmessen, um sich über neueste Produkte oder Leistungen für ihr Hobby oder ihren Haushalt zu informieren. Publikumsmessen haben damit einen erheblichen Stellenwert bei Freizeitgestaltung, Information und Einkauf. 

Da entsprechende Messen nicht an jedem Ort beliebig verfügbar sind wie manche andere Informations- und Einkaufsquellen, ist dies eine bemerkenswerte Größenordnung, so die Einschätzung des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Die größte Akzeptanz haben Publikumsmessen in der Gruppe der 30 – 59jährigen, in der 54 % zumindest gelegentlich diesen Messetyp nutzen; bei den 14 – 29jährigen sind es 41 %, bei den über 60jährigen knapp 45 %. 

Für 73 % der Besucher steht das Thema im Mittelpunkt, wenn sie sich für eine Messe entscheiden, gefolgt von der Atmosphäre der Veranstaltung (36 %), dem Informations- und Beratungsangebot (29 %) und der Infrastruktur (27 %). Diese Prioritäten der Besucher zeigen auch den Veranstaltern und Ausstellern, wo sie ansetzen können, um die Messen noch attraktiver zu machen. Auch die Gewinnung weiterer jüngerer Besucher steht oben auf der Agenda. Denn Publikumsmessen stehen in einem intensiven Wettbewerb mit anderen Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten. Dies zeigt insbesondere die Befragung der Nichtbesucher, die 52 % der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre ausmachen. 

So sagen 75 % der Nichtbesucher, dass andere Freizeitangebote interessanter sind, 70 % finden das Einkaufen in der Innenstadt attraktiver. Diese und weitere Ergebnisse der repräsentativen Befragung von 1.000 Personen sind in der Broschüre „Publikumsmessen als Freizeitangebot“ enthalten, die als Edition 39 in der Schriftenreihe des Instituts der Deutschen Messewirtschaft im AUMA erschienen ist.

Die Broschüre kann kostenlos als PDF-Datei von der Website des AUMA heruntergeladen werden:  www.auma.de/de/DownloadsPublikationen/PublicationDownloads/Publikumsmessen-als-Freizeitangebot.pdf

Ausbildung zum MesseProjektleiter

Messeprojektleiter

Da von professionellen Messe-Projektleitern heute nicht nur Erfahrung im Projektmanagement gefordert wird, sondern ebenso das Wissen darum wie man Inhalte, marktrelevante Themen und unternehmerische Botschaften konzeptionell bearbeitet und inszeniert, bietet das MESSE INSTITUT eine Ausbildung zum zertifizierten Messe-Projektmanager/-Leiter, um all diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Die Ausbildung zum Messe-Projektmanager/-leiter besteht aus den folgenden fünf Modulen, um das erforderliche Fachwissen für potenzielle Messe-Spezialisten umfassend abzudecken. Jedoch besteht neben der kompletten Ausbildung auch die Möglichkeit nur individuelle Traniningseinheiten zu buchen.

Modul 1: Intitiative Messeerfolg – Potenziale Ihrer Messebeteiligung optimal nutzen und maximalen Messeerfolg erzielen
Modul 2: Menschen bewegen Markeninszenierung und Markenraum
Modul 3: Erfolgskontrolle von LiveKommunikation
Modul 4: Wirkungsvolle Präsentation – der Messestand als Bühne
Modul 5: Ihr Messestand kann mehr. Das Fair-Square-Prinzip

Messe-Erfolgskontrolle Teil des MESSE INSTITUT Seminars zum zertifizierten Messe-Projektleiter    
Als Spezialist für Erfolgskontrolle von LiveKommunikation freut sich die FairControl GmbH darauf, eines der Module zu betreuen. In dem 3. Modul wird Björn Jopen, Geschäftsführer der FairControl GmbH und Mitglied des Beirats des MesseInstituts, als Experte und Trainer den Teilnehmer umfassende Kenntnisse in dem Bereich der Erfolgskontrolle von Live-Kommunikation vermitteln.messeinstitut

Um einen nachhaltigen Lernerfolg zu garantieren und den Teilnehmern ein möglichst großen Mehrwert zu garantieren, setzen sich die Module aus den verschiedensten Formen der Wissensvermittlung, wie Impulsvorträgen, Seminaren, Workshops und Expertencoachings, zusammen. Dies ermöglicht, dass die Teilnehmer aktiv einbezogen werden, durch Experten Impulse erhalten und mit Ihren Betreuern individuelle Projektfragen diskutieren können. Aufgrunddessen ist die Teilnehmerzahl bewusst auf 12 Personen begrenzt.

Nach dem Besuch des 4 tägigen Messe-Projektmanager-Seminars erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat zum Messe-Projektmanager MESSE INSTITUT. Falls nicht alle Module besucht wurden erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Für die Anmeldung und detaillierte Informationen steht Herr Reinhard Philippi, Beiratsmitglied des MESSE INSTITUT  zur Verfügung. Email: r.philippi(at)messe-institut.de. Eine detaillierte inhaltliche Beschreibung der Module und des Ablaufs finden hier.

Viele deutsche Messeveranstalter in der Weltspitze

Quelle: AUMA

Zahlreiche deutsche Messegesellschaften gehören zu den weltweit führenden ihrer Branche. Fünf deutsche Unternehmen liegen mit ihrem Umsatz des Jahres 2013 unter den Top 10 der Veranstalter weltweit. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die der AUMA im September 2014 abgeschlossen hat. Die Messe Frankfurt GmbH liegt mit 544,8 Mio. Euro auf Platz vier, die Messe München GmbH mit 353 Mio. Euro und die Messe Düsseldorf GmbH mit 323 Mio. Euro auf Platz 6 und 7. Die Deutsche Messe AG, Hannover, erreicht mit 312 Mio. Euro die Position 8, die Koelnmesse GmbH mit 280,6 Mio. Euro Platz 10.

Den Spitzenplatz der erfolgreichsten Messeunternehmen weltweit nimmt der britische Veranstalter Reed Exhibitions ein, der im Jahr 2013 1,01 Mrd. Euro umsetzte. Zweitgrößtes Unternehmen ist GL events aus Frankreich mit einem Umsatz von 809,1 Mio. Euro, das seinen Schwerpunkt im Bereich Messe- und Eventdienstleistungen sowie im Betreiben von Messe- und Kongresszentren hat. Es folgt der„Live“-Sektor von United Business Media (GB) mit einem Umsatz von 546,0 Mio. Euro.

Generell haben die Unternehmen aus Europa im Messegeschäft die Nase vorn. Unter den 30 umsatzstärksten Unternehmen gibt es nur drei aus Übersee: Hong Kong Trade Development Council, Tokyo Big Sight (Japan) und Emerald Expositions (USA). Aus Deutschland hingegen sind acht Unternehmen unter den Top 30, aus Großbritannien sieben, drei aus Frankreich und jeweils zwei aus Spanien, Niederlande und Italien.

Insgesamt haben die deutschen Messegesellschaften im Jahr 2013 einen Umsatz von rund 3,2 Mrd. Euro erzielt. Für das Jahr 2014 rechnet der AUMA aufgrund des turnusbedingt etwas stärkeren Inlandsgeschäftes und wachsender Auslandsaktivtität mit einem Umsatz von rund 3,4 Mrd. Euro.

Adidas erobert Spitze beim 3. Deutschen Sponsoring-Index zurück

Quelle: BlachReport

Der Titel der Studie ist Programm: „From the heart to the brain“. Denn: Sponsoring  professionalisiert sich kontinuierlich. Und: Sponsoring gewinnt  innerhalb des Media- und Kommunikationsmix weiter an Relevanz. Diese beiden Kernaussagen lassen sich aus dem 3. Deutschen  Sponsoring-Index, der von Serviceplan Sponsoring & Live und Sky Media Network gemeinsam veröffentlicht wird, herauslesen. Insgesamt 60  Marken aus elf Branchen wurden in diesem Jahr – im Zeitraum März bis  April 2014 – vom Marktforschungsinstitut Facit Research auf Basis  eines komplexen Studiendesigns analysiert – befragt wurden dabei weder Experten noch Meinungsmacher, sondern ausschließlich  Konsumenten. Unter den 60 Unternehmen befinden sich die größten  deutschen Sponsoring-Spender (gemessen an den Rechtekosten in  Deutschland) sowie  darüber hinaus vereinzelte sogenannte Wild Cards  für relevante Unternehmen. Insgesamt fünf Einzelindizes bilden das  Ergebnis des Deutschen Sponsoring-Index, der zusätzlich einer  Effizienzanalyse im Vergleich zum eingesetzten Budget unterzogen wird.

Die Ergebnisse zeigen einerseits, wie sich Sponsoring-Aktivitäten von Marken ganz konkret auf ihr Image und die Kaufbereitschaft der  Verbraucher auswirken; andererseits lassen sich anhand des einheitlichen Bewertungsmodells und der Verknüpfung der Analysedaten  mit den investierten Rechtebudgets der Marken detaillierte  Rückschlüsse auf die Effizienz der Sponsoring-Engagements ziehen. Im  allgemeinen Frageteil ist in diesem Jahr unter anderem die Frage nach der  Wahrnehmungsquelle hinzugekommen: Wo wird Sponsoring vom Konsumenten  am stärksten wahrgenommen und welche Art von Sponsoring passt zu  welcher Branche?

Adidas sichert sich nach 2012 bereits zum zweiten Mal Platz eins – vor dem Vorjahressieger Red Bull. So nahmen 37 Prozent der Befragten Adidas als Sponsor in Deutschland wahr (Durchschnitt aller Marken: 17%), 67 Prozent waren der Ansicht, dass das Sponsoring gut zur Marke passte Durchschnitt 51%). Besonders bekannte Sponsorings sind bei Adidas  der DFB, der FC Bayern München sowie die UEFA Champions League.

Ähnlich gut schneiden auch Red Bull und Coca-Cola ab. Neu unter den  Top Ten ist in diesem Jahr erstmals Bitburger. Der Trend zur zunehmenden Professionalisierung auf Seiten der Marken, Agenturen und Vermarktern im Sponsoring ist auch im dritten Jahr der  Untersuchung feststellbar: Insgesamt legen die meisten Marken  Indexpunkte zu. Nur wenige verlieren in 2014 an Punkten.

Der Branchenvergleich zeigt: Wettanbieter, die aufgrund der  öffentlichen Diskussionen wie Wettmanipulation und Lizenzverfahren  unter einem Imageproblem leiden, haben dennoch mit einem Plus von elf Indexpunkten stark aufgeholt (48,7 Indexpunkte). Eine ähnlich gute  Entwicklung hat die Transport und Logistik-Branche gemacht – sie  konnte um 8,6 Indexpunkte zulegen. Die Top-Branchen sind weiter  Automobil (62,3 Indexpunkte), Getränke (65,5 Indexpunkte) und  Bekleidung (70,4 Indexpunkte).

Neu abgefragt wurde der glaubwürdige  Fit zwischen Sportart und Branche aus Sicht des Verbrauchers. Ist es bei Wettanbietern und Finanzdienstleistern jeweils Fußball  (Wettanbieter 56%, Finanzdienstleister 26%), der an erster Stelle  genannt wird, sehen die Verbraucher bei der Automobilbranche deutlich Motorsport im Vordergrund (61%).

Die allgemeine Bedeutung von Sponsoring im Media-Mix der analysierten Marken ist im vergangenen Jahr erneut um drei Prozent auf 20 Prozent  gestiegen und verzeichnet auch in diesem Jahr das größte Wachstum  unter den abgefragten Werbeformen. Sport-Sponsoring nimmt dabei mit  52,1 Prozent mit Abstand die wichtigste Sponsoring-Form ein. Dem  folgen mit großem Abstand Medien-Sponsoring (19,0%) und Sponsoring  von Kunst, Kultur und Events (10,0%). Die letzten drei Plätze nehmen  Sozial-Sponsoring (7,0%), Öko-Sponsoring (5,0%) sowie  Bildungs-Sponsoring (6,0%) ein. 28 Prozent der Befragten erklärten,  dass Sponsoring-Aktivitäten sie motivierten, sich näher über die  entsprechende Marke zu informieren (plus 3% gegenüber 2013) oder ein  Produkt zu kaufen beziehungsweise zu nutzen plus 3%). Auch wurde das Image von Marken deutlich positiver wahrgenommen, wenn Konsumenten  Sponsoring-Aktivitäten wahrgenommen hatten.

Generell ist die deutsche Bevölkerung sehr aufgeschlossen gegenüber  Sponsoring-Aktivitäten: 90 Prozent sind überzeugt davon, dass viele  Veranstaltungen ohne Sponsoren nicht mehr auskommen ( minus 3% gegenüber  2013), 88 Prozent befürworten, dass Unternehmen durch  Sponsoring-Aktivitäten Engagement zeigen (minus 2%), 81 Prozent sind der Ansicht, dass Sponsoring ein fester Bestandteil der  Unterhaltungsindustrie ist (minus 2%), 80 Prozent sind der Meinung, dass  Unternehmen mit Sponsoring einen wichtigen Beitrag für die  Gesellschaft leisten und 78 Prozent der Befragten stört die  Einblendung eines Sponsors vor beziehungsweise nach Fernsehsendungen nicht.

Erstmals untersucht wurde beim 3. Deutschen Sponsoring-Index die Relevanz des Kanals. Deutlicher Sieger ist das Fernsehen, das mit 35  Prozent die wichtigste Wahrnehmungsquelle von Sponsorships ist. Mit  großem Abstand folgen Zeitungen, Zeitschriften (14%), Internet (13%), Plakate (13%), Veranstaltungen vor Ort (9%), im Handel (9%), Radio  (6%) und Sonstiges mit zwei Prozent.

Martin Michel, Geschäftsführer Sky Media Network: „Das Fernsehen  bleibt das Leitmedium für eine effiziente Markeninszenierung. Für die wirksame Aktivierung eines Sponsorships reicht die Belegung einer  Bande oder ein klassisches Trikotsponsoring nicht aus. Vielmehr muss  eine Geschichte erzählt werden, die für den Konsumenten  nachvollziehbar ist und die im Fernsehen nicht aufhört, sondern in  anderen Medien weitergeführt wird. Dabei ist das Internet für  Sponsoren mehr als nur eine notwendige Ergänzung, um ihre Botschaften zu transportieren. Erst die konzertierte Inszenierung einer  authentischen Verbindung zwischen Marke und Umfeld über alle  Konsumentenmedien hinweg führt langfristig zum Erfolg.“

„Zum dritten Mal in Folge stellt die Studie heraus: Sponsoring ist  weiter auf der Überholspur im Vergleich zu anderen Kommunikationsformen im Marketingmix. Unser Titel der Studie – from the heart to the brain – wird daher von Jahr zu Jahr offensichtlicher. Die 60 untersuchten Unternehmen können nun detailliert analysieren, welche Wirkung ihre Sponsoring-Maßnahmen auf Markenimage, Kaufbereitschaft und Return on Investment haben, und ihr Rechteportfolio und ihre Aktivierungsmaßnahmen dementsprechend  optimieren. Die Branchenuntersuchungen ergänzen die abgefragten  einzelnen Marken”, erläutert Florian Krumrey, Geschäftsführer von  Serviceplan Sponsoring & Live.

Info: www.serviceplan.com